Was versteht man unter Farbechtheit und wie wird sie geprüft?

Die Farbechtheit ist ein Qualitätsmaß dafür, wie gut die aufgedruckte oder eingefärbte Farbe eines Stoffes gegenüber äußeren Einflüssen wie Waschen, Reibung und Lichteinwirkung beständig ist. Eine geringe Farbechtheit äußert sich im Laufe der Zeit durch Ausbleichen, Ausbluten oder Farbabrieb auf andere Oberflächen.
Wie wird eine Echtheitsprüfung durchgeführt?
Bei Standardprüfverfahren wird eine Stoffprobe einer festgelegten Anzahl von Waschzyklen, einer standardisierten Reibvorrichtung oder einer kontrollierten Lichteinwirkung ausgesetzt. Nach dem Test wird die Farbveränderung durch den Vergleich mit einer Referenz-Grauskala bewertet.
Faktoren, die die Farbechtheit im Digitaldruck beeinflussen
Die Art der verwendeten Tinte, die Faserzusammensetzung des Gewebes und der nach dem Druck durchgeführte Fixierungsprozess (Farbbestimmung) wirken sich direkt auf den Grad der Farbechtheit aus. Dasselbe Muster kann bei unterschiedlichen Kombinationen aus Gewebe und Tinte zu unterschiedlichen Ergebnissen hinsichtlich der Farbechtheit führen.
Stoff-Eigenschaften erkundenKann ein Stoff mit geringer Farbechtheit dennoch verwendet werden?
Ja, das ist möglich, kann jedoch je nach Häufigkeit des Waschens oder der Reibung ein Risiko darstellen; bei stark beanspruchten Produkten sollte ein Stoff mit höherer Farbechtheit bevorzugt werden.
Wie viele Arten von Echtheitstests gibt es?
Die gängigsten sind Waschechtheit, Reibechtheit (Crocking) und Lichtechtheit; jede misst ein anderes Haltbarkeitsszenario.
Wie kann ich mich vor der Bestellung über die Echtheitseigenschaften informieren?
Sie können den Stoff prüfen, indem Sie ein Muster anfordern, und sich direkt bei uns über die Echtheitswerte des gewünschten Stoffes informieren.